Merphasentherapie

Ganzheitliche Kieferorthopädie

Ein optimales kieferorthopädisches Behandlungskonzept welches nicht der kassenwirtschaftlichen GKV-Standardtherapie entspricht

Mehrphasige Therapiekonzepte sind nach den gesetzlichen Kassen-Richtlinien unwirtschaftliche Behandlungen, die nur privat zu erbringen sind. Sie ermöglichen jedoch einheitliche und ununterbrochene wachstumsbegleitende u. wachstumsfördernde Behandlungsführung. Dabei muss auf die Feineinstellung durch Multibandtherapie nicht verzichtet werden.

Veröffentlichung zum Thema "Möglichkeiten und Grenzen mit herausnehmbaren und festen Apparaturen"

Einen beispielhaften Behandlungsverlauf einer Merphasentherapie:

In der ersten Phase wird mit herausnehmbaren Plattenapparaturen eine orthopädische Wirkung erzielt, bei der das Wachstum der zahntragenden Knochenbasis und die richtige Kieferrelation im Vordergrund stehen; denn gerade Zähne auf einem schwachen Knochenfundament induzieren Parodontopathien und fördern die Rezidivneigung erheblich.

Vorbehandlung Patientin 1 Gipsmodell Ober- und Unterkiefer Patientin 1

Patientin vor Behandlungsbeginn 10 Jahre alt.

2 Jahre in Behandlung Patientin 1 Gipsmodell Ober- und Unterkiefer Patientin 1

2 Jahre später, vor Therapie mit fester Spange. Die Zahnbögen sind ausgeformt und stehen in der richtigen Relation. Die Zähne sind jedoch nicht ausgerichtet.

Hierfür verwendete Geräte sind:

Myofunktionelle Aktivatoren mit Perle (MAP)

Myofunktionelle Aktivatoren mit Perle (MAP)

Plattenapparaturen

Plattenapparaturen

Zweite Behandlungsphase der Merphasentherapie (Ganzheitliche Kieferorthopädie)

In der zweiten Behandlungsphase werden dann die schiefen Zähne im geraden Knochenfundament gerichtet. Auch wenn die „feste Spange“ das Wachstum kaum beeinflusst, so ist sie für die Feineinstellung der Okklusion am besten geeignet. Erst dadurch wird eine perfekte Verzahnung möglich. Die sich gegenseitig optimal abstützenden Zähne verhindern somit die Neigung zum Rezidiv.

Vorher viele Zähne stehen rotiert und gekippt.

Multibandapparatur mit Brackets

Patientin bekam Multibandapparatur mit Brackets.

Nachher, alle Zähne stehen orthoaxial (gerade).

Zahnstellung nach 2 jähriger Behandlung mit Bracket-Multibandapparatur

Nach aktiver Behandlung mit Multibandapparatur. Die Patientin ist jetzt fast 14 Jahre alt.

Dieses umfangreiche Therapiekonzept ist von der KZVH als kassenunwirtschaftliche Behandlung eingestuft. Deshalb ist eine private Behandlungsplanung erforderlich. Dieses Behandlungskonzept fördert die Ressourcen des natürlichen vorhandenen Wachstumspotentiales bei 8-12 jährigen Patienten. Jene schonende Behandlung ermöglicht es, auf die Anwendung eines Aussengesichtsbogens (= HEADGEAR), der Wachstumshemmend wirkt, zu verzichten.

Es hat sich gezeigt, dass insbesondere durch frühen Behandlungsbeginnmit funktionskieferorthopädischen Geräten die sagittale Relation im Laufe der weiteren Behandlung sehr stabil bleibt u. kaum in Rezidive zurückfällt.

Bei guter Mitarbeit der jugendlichen Patienten kann auch oftmals eine Extraktion von bleibenden Zähnen verhindert werden.
In der ersten Behandlungsphase werden die Kiefer ausgeformt und mit orthopädischer Wirkung in die richtige Relation gebracht. Ist das „Fundament“, auf dem die Zähne ausgerichtet werden, erst einmal geschaffen, können die jetzt noch schiefen Zähne mit der Multibandapparatur in kurzer Zeit in die korrekte Position bewegt werden.
Für Patienten die „zu spät“ zur kieferorthopädischen Erstberatung kommen, gibt es dennoch sehr viele Möglichkeiten, durch dentale Kompensation die Zähne harmonisch einzustellen. Hierbei helfen insbesondere anspruchsvolle Distalisationstechniken, um die korrekte Verzahnung einzustellen und um das Extrahieren von bleibenden Zähnen zu vermeiden.

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