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Dr. Gerhard Polzar , Büdingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nach aktiver Behandlung
mit Zahnspangen

Eine kieferorthopädische aktive  Behandlung dauert mehrere Jahre. Das oftmals mit viel Mühe erreichte Behandlungsergebnis ist jedoch kein Zustand, der unverändert ein ganzes Leben lang bleibt; denn alles was lebt verändert sich.

Man unterscheidet  zwischen einer aktiven Behandlungsphase, in der die Zähne in die gewünschte Position bewegt werden und einer Retentionsphase (Retendo ist Lateinisch und bedeutet soviel wie „ Aufhalten, Zurückhalten“) in der die Zähne in der gewünschten Position gehalten werden.
Die kieferorthopädische Behandlung ist somit also nach entfernen  oder beenden der aktiven Apparatur nicht beendet. Nach Abschluss der aktiven Behandlung, insbesondere bei Multibandapparatur mit der die Zähne sehr schnell bewegt werden, ist eine Retention des erreichten Behandlungsergebnisses dringend erforderlich. Gerade in den 1-2 Jahren nach fester Spange verschieben sich die Zähne gerne  in die alte Fehlstellung zurück, wenn keine Retentionsplatten getragen werden.



Was fördert ein Rezidiv einer kieferorthopädischen Beahndlung?

Je größer die Zahnbewegungen waren umso mehr kann es zu einem Rezidiv (Rückfall nach Behandlung) kommen.
Das herauswachsen der Weisheitszähne kann eine Belastung für die Zahn- und Kieferstellung sein, wenn die Zahnkeime schief stehen. Ansonsten haben die Weisheitszähne einen geringeren Einfluss, als allgemein angenommen wird (siehe „Link“  zu DGKFO Stellungnahme). Ebenso bildet sich nach Abschluss der Behandlung ein neues Gleichgewicht zwischen den Weichteilen; Zunge und Lippen und den sich dazwischen befindenden im Knochen verankerten Zähnen. Hierbei kann es auch zu Zahn- und Kieferbewegungen kommen und die ereichte Zahnstellung gefährden.

 


Für die Retentionsbehandlung werden meist herausnehmbare Geräte (Platten oder Schienen) verwendet :


Retentionsspange nach aktiver kieferorthopädischer Behandlung

Zu Beginn der Retentionsphase  trägt man eine Retentionsspange, das ist 
meist eine Platte , bei der sich die kleinen Backenzähne im Biß noch setzen können um eine optimale Verzahnung zu erreichen. Minimale Veränderungen sind demnach noch möglich. Kippungen oder Drehungen der Zähne werden durch die Retentionsspange verhindert. Wir empfehlen die Retentionsspange mindestens ein Jahr nachts  zu tragen. Danach reicht meist eine Schiene, sogenannte Retentionsschiene, die man auch nur nachts tragen braucht. 


Dauerretention mit LPR nach aktiver kieferorthopädischer Behandlung

Die Frontzähne werden mit einem lingualen Permanentretainer (LPR) verbunden, der für die nächsten 10 bis 20 Jahre ein verschieben der Zähne verhindert.
Dieser sollte mindestens 7 Jahre den Zahnbogen stabilisieren. Da er in aller Regel nicht überhaupt nicht stört, kann man den Lingualretainer auch für immer im Mund belassen. Er ist so etwas wie der Sicherheitsgurt für die neue gesunde Zahnstellung und gibt Sicherheit vor übermäßigen „sichtbaren zurückstellen der Zähne in die alte Zahnfehlstellung“.


Retentionsschiene nach aktiver kieferorthopädischer Behandlung

Für die zweite und letzte Phase der Retention empfiehlt sich eine  Langzeitretentionsschiene.
Sie besteht aus Kunststoff und ist dadurch fast unsichtbar, sie stört die Aussprache nicht und ist angenehm zu tragen.


Herstellung der kieferorthopädischen Retentionsschiene

Mit einem Tiefziehgerät wird eine Kunststoffplatte zunächst erwärmt , der sonst harte Kunststoff wird nun ganz weich und kann nun über das entsprechende Patientenmodell „gezogen“ werden. Nach dem Erkalten ist der Kunststoff wieder hart und kann entsprechend ausgearbeitet werden.


Dauer der kieferorthopädischen Retention nach aktiver Behandlung

Die Retentionsdauer ist sehr unterschiedlich und muss für jeden Patienten individuell entschieden werden. Bei komplizierten Erwachsenenbehandlungen dauert die Retentionsphase in der Regel länger als bei einfachen Behandlungen Jugendlicher. Eine permanente, das heißt lebenslange Retention ist der einzige Garant  zum Schutz vor neuen Zahnfehlstellungen oder einem Rezidiv.

 

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Der Inhalt dieser Seiten wurde am 21.7.2016 letztmalig aktualisiert. Diese Seite wird von keiner Firma und keiner Organisation unterstützt und erlaubt keine Werbung. Autor der Informationen ist. Prof. Dr. Gerhard Polzar (KKU) Kieferorthopäde.