Zu stark betonte Unterlippe und negative Lachlinie
Das attraktive Lächeln dieser Patientin wird durch den Zahnschmelzverlust der oberen Frontzähne deutlich gemindert. Die Ursache hierfür liegt in der progenen Frontzahnrelation mit Engstand in der Unterkieferfront. Die schief stehenden Unterkiefer-Frontzähne führten zu einer unnatürlichen Abnutzung der Oberkiefer-Frontzahn-Schneidekanten.
Behandlungsdauer 1 Jahr u. 2 Monate
nachher
Positive Lachlinie, entsteht mit ästhe-tischem Schneide-kantenprofil
Bruxismus (häufiges Zähneknirschen) fördert ein zu starkes Abnutzen des Zahnschmelzes (Attrition). Stehen die Zähne schief, nutzt sich der Zahnschmelz auch ungleichmässig ab. Dies kann nach erfolgter kieferorthopädischer Behandlung nur durch ausgleichende Schmelzreduktion und Aufbau übermäßig fehlenden Schmelzes behoben werden.
Die Patientin hat eine progene Verzahnung mit frontalem Kopfbiss und eine in Staffelstellung stehende Unterkiefefront, Die dadurch bedingte Attrition der Frontzähne führte zu einer nicht mehr harmonischen negativen Lachlinie mit unruhigem abgesetztem Verlauf.
Um einen korrekten Überbiss der Frontzähne zu garantieren war es in diesem Fall erforderlich, einen kleinen unteren Frontzahn zu opfern (Extraktion Zahn 41).
vorher
auffällig der fehlende Überbiss und die schwarzen Lücken
Unterkiefer Front zu eng
Obwohl es für die Behandlung der Anomalie erforderlich war, einen Zahn zu extrahieren, musste sich die Patientin nicht mit einer hässlichen Lücke plagen.
Behandlungsende (ein Zahn weniger fällt nicht auf)
Ein geschickt angefertigtes Kunst-stoffschild ersetzt den fehlenden Zahn und wird im Laufe der Behandlungsschritte jeweils um das erforderliche Mass gekürzt.
Der Inhalt dieser Seite wurde am 12.03.12 letztmalig aktualisiert. Diese Seite wird von keiner Firma und keiner Organisation unterstützt und erlaubt keine Werbung. Autor der Informationen ist. Prof. Dr. Gerhard Polzar (KKU) Kieferorthopäde.