Vorgeschichte:
Die Patientin kam mit einem Engstand in unsere Praxis. Sie ist 30 Jahre und hatte schon eine Zehnjährige kieferorthopädische Behandlung hinter sich, bei der sie vorher mit herausnehmbarer und fester Spange behandelt worden ist. Dabei musste sie eine hässliche Aussenspange tragen, wodurch sie Schlafstörungen bekam. Dies alles versprach jedoch nicht den erhofften Erfolg. Nun kam für die Patientin eine feste Spange auf keinen Fall mehr in Frage.
Behandlung:
Normalerweise muss bei solch einem Fall ein unterer vorderer Schneidezahn geopfert werden um den Engstand aufzulösen (siehe Bsp. Lingualtechnik). Aber durch gezieltes ASR (reduzieren der seitlichen Schmelzberührungspunkte) und genau voreingestellten Zahnbewegungen, die nur mit der Invisaligntechnik möglich sind, konnte auf das Extrahieren des Schneidezahnes verzichtet werden.
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